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Stadtwerke
Hilden unterstützen den "Sicheren Babyschlaf"
Mit einem
Babyschlafsack als Geburtstagsgeschenk des St. Josefs Krankenhauses
können junge Eltern Sicherheit mit nach Hause nehmen. Die Stadtwerke
Hilden unterstützten die Aktion "Sicherer Babyschlaf" und sponsern
die Babyschlafsäcke, die eines der wirksamen Mittel gegen den Plötzlichen
Kindstod sind.
Die Gefahr
lauert im Kinderbettchen. "Die richtige Schlafumgebung ist für Neugeborene
sehr wichtig, denn so kann man sie vor dem so genannten Plötzlichen
Kindstod schützen", erklärt Krystian Kuboth, Leitender Oberarzt
der Allgemeinen Gynäkologie und Geburtshilfe am St. Josefs Krankenhaus
Hilden. "Man braucht eigentlich nur eine feste Unterlage, den Schlaf
in Rückenlage bei etwa 17 Grad Raumtemperatur - und den Babyschlafsack",
fasst der dreifache Familienvater zusammen. Einen solchen Schlafsack
bekommen Babys, die im St. Josefs Krankenhaus Hilden geboren werden,
als Geburtstagsgeschenk. "Und liegt die Sicherheit der Kinder sehr
am Herzen", erklärt Einrichtungsleiterin Monika Felkl. "Deshalb
haben wir uns sehr gefreut, dass die Stadtwerke Hilden bei der Aktion
mit dabei sind."
"Wir waren uns
sehr schnell einig, dass wir als Stadtwerke diese Aktion unterstützen
wollen", erzählt Stadtwerke-Geschäftsführer Matthias Trunk. Man
setze sich gern für die Familie und Jugend ein - und die Aktion
"Sicherer Babyschlaf" setze ja dort ein, wo Familie gerade erst
wird. Andere europäische Länder seien im Kampf gegen den Plötzlichen
Kindstod schon deutlich weiter, weiß Krystian Kuboth. Bei unseren
Nachbarn in den Niederlanden werde viel mehr und viel rigoroser
Aufklärungsarbeit geleistet, um über 25 Prozent sei das Risiko eines
Plötzlichen Kindstodes reduziert worden. "Gemeinsam mit den Kinderärzten
und Kinderkrankenschwestern klären wir immer wieder über die richtige
Schlafumgebung auf", so der Gynäkologe. Der beste Weg sei jedoch,
wenn die Eltern den ersten Babyschlafsack mit nach Hause nehmen
können. "Wenn sie ihn haben, werden sie ihn auch benutzen."
Den Kontakt
zu den Stadtwerken knüpfte der ehemalige Bürgermeister Günter Scheib,
der sich als Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer des
St. Josefs Krankenhauses Hilden auch für die Belange der Klinik
einsetzt. Seit gut 20 Jahren unterstützt der Förderverein, der sich
aus Spenden finanziert, das Haus. So wurden beispielsweise Endoskope
oder Überwachungsmonitore für die Intensivstation angeschafft.
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