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Dr. Gerhard
Schuler ist neuer Chefarzt der Anästhesie
Gemeinsam
mit Dr. Rolf Michaelis wird Dr. Gerhard Schuler die
Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin des St. Remigius
Krankenhauses in Opladen leiten. Er tritt damit die Nachfolge von
Dr. Rainald Fischer an, der in den Ruhestand gegangen ist.
Der neue Chefarzt
kennt sich schon gut im Haus aus schließlich ist Dr. Gerhard
Schuler schon drei Jahre als Leitender Oberarzt im St. Remigius
Krankenhaus in Opladen. Jetzt wechselte der 43-jährige Anästhesist,
Intensiv- und Notfallmediziner an die Spitze der Abteilung, die
er gemeinsam mit Dr. Rolf Michaelis leiten wird. "Wir freuen uns,
dass das Tandem mit Dr. Schuler wieder komplett ist, nachdem Dr.
Rainald Fischer zum Ende des Jahres in den Ruhestand gegangen ist",
sagt Hauptgeschäftsführer Klaus-Peter Fiege. Dabei sind die Aufgaben
zwischen den beiden klar verteilt: Während sich der eine um die
personelle Organisation kümmern wird, liegt der Schwerpunkt Dr.
Schulers in der OP-Koordination. "OP-Minuten sind die teuersten
im Krankenhaus", erklärt der Ärztliche Direktor Dr. Jürgen Walthier.
Da müsse der Ablauf gut geplant sein, um die fünf Operationssäle
optimal auszulasten.
Etwa 7000 Anästhesien
kleinere lokale nicht mitgerechnet führen die Spezialisten
jährlich im St. Remigius Krankenhaus durch. Tendenz steigend. Aber
auch die Betreuung der chirurgischen Patienten auf der Intensivstation
sowie die Schmerztherapie im Haus gehören zu ihren Aufgaben. Ein
dichtes Programm für die Anästhesisten, die als eine Art Dienstleister
für die starken Kliniken für Orthopädie und Unfallchirurgie, die
Viszeral- und Thoraxchirurgie sowie die Frauenklinik gefordert werden.
Auch wenn Dr.
Gerhard Schuler in Zukunft mehr Zeit damit verbringen wird, seine
Abteilung und sein Team zu repräsentieren, auf den Kontakt mit den
Patienten will er nicht verzichten. "Ich habe doch meinen Beruf
ergriffen, weil ich die Patienten vor, während und nach der Operation
begleiten will", erklärt der dreifache Familienvater, den es immer
weiter Richtung Norden zog. Nach dem Studium in Mainz verschlug
es den gebürtigen Saarländer zunächst nach Kaiserslautern, um dann
über Bonn, St. Augustin und Wesseling schließlich ans St. Remigius
Krankenhaus nach Opladen zu gehen.
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