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Zwischen
Werden und Sein
In nur acht
Monaten wuchs der Rohbau des Facharztzentrums Mediplus
am St. Josefs Krankenhaus in Hilden. Jetzt konnte gleichzeitig
Grundsteinlegung und Richtfest gefeiert werden.
Die Schwelle
ist überschritten. Mit der Fertigstellung des Rohbaus hat das Facharztzentrum
Mediplus am St. Josefs Krankenhaus Hilden den Schritt vom Werden
zum Sein genommen. Nun ist es für alle sichtbar: Imposant ragen
die viereinhalb Geschosse mit den über 6000 Quadratmetern Grundfläche
in den Himmel.
Mit dem Facharztzentrum
Mediplus entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft des St. Josefs
Krankenhauses Hilden ein modernes Ärztehaus, das vielen Spezialisten
aus Medizin und Therapie Raum bietet. Radiologen und Nuklearmediziner,
Chirurgen, Nierenspezialisten, Neurologen und andere Fachärzte,
aber auch eine Apotheke und die Notfallpraxis der niedergelassenen
Ärzte werden hier Raum finden. "Wir wollen mit dem Facharztzentrum
den Brückenschlag zwischen der ambulanten und stationären Versorgung
schaffen", erläutert Geschäftsführerin Ute Knoop die Motivation
als Krankenhausträger auch Praxisräume zu schaffen. Sichtbares Zeichen
für die enge Zusammenarbeit ist die Brücke, die die beiden Gebäude
verbinden wird. Damit verändert das St. Josefs Krankenhaus Hilden
nicht nur äußerlich sein Gesicht, die Medizin, Pflege und Therapie
werden konsequent ins Zentrum gerückt. Eine Situation, von der Patienten
und Ärzte profitieren.
Moderne Bauweisen
machen es schwer, alte Traditionen wie die Grundsteinlegung oder
das Richtfest zu leben. Auf dem Schmuckstein, der in die Seitenwand
des Eingangs eingemauert wird, steht die Jahreszahl 2009. "Bei der
Betonbauweise ergibt sich die Lücke erst mit den gemauerten Zwischenwänden,
die später eingezogen wurden", sagt Architekt Karl-Heinz Kraft.
Feierlich wurde der Grundstein vom Krankenhausseelsorger Diakon
Gerhard Kloock gesegnet, bevor er die Lücke in der Seitenmauer verschloss.
Hinter dem Schmuckstein verbirgt sich eine Kupferkapsel, die mit
der Grundsteinurkunde, den Bauplänen, einem Münzsatz, den aktuellen
Tageszeitungen und einem gesegneten Holzkreuz gefüllt wurde.
Im Anschluss
an die Grundsteinlegung sprach Zimmermeister und Polier Marc Ruhrberg
nach alter Sitte den Richtspruch im Haus. Denn trotz der
Feiern nach altem Brauch eignet sich die moderne Stahlkonstruktion
nicht zum klassischen Einschlagen des letzten Nagels.
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